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Die Vision einer neuen Normalität

30 Stoffwindeln. Viel mehr braucht es nicht um einen Müllberg von 6000 Windeln zu verhindern.

Das muss man sich erstmal vorstellen. Ein riesiger Berg Windeln, rund 1,5 Tonnen. So viel wiegt ungefähr eine ausgewachsene Giraffe. Und trotzdem ist es für uns alle völlig normal, dass ein Wegwerfprodukt am Po unserer Babys der Standard ist. 

2016 war genau das einer der Gründe, warum wir uns gefragt haben: Warum ist das eigentlich so? Und wie kann man daran etwas ändern? 

Wir sind Andrea und Philipp. Eltern von vier Kindern, mittendrin im Alltag. Und genau deshalb ist unser Maßstab ziemlich simpel: Es muss im echten Leben funktionieren.

Warum ist es so normal Wegwerfwindeln zu benutzen?

Um ehrlich zu sein: Wir haben uns früher auch nicht besonders viele Gedanken gemacht. Als wir Anfang 20 waren und einfach unser Leben gelebt haben, spielte Nachhaltigkeit in unserem Alltag kaum eine Rolle. Nicht aus Gleichgültigkeit, eher weil es nicht präsent war.

Auch 2011, als unser ältester Sohn geboren wurde, haben wir gemacht, was man eben macht. Wir haben Windeln gekauft. Ganz normale Windeln. Wir haben Marken verglichen, Preis-Leistung diskutiert, Ökowindeln getestet und uns gefragt, ob sie so gut halten wie der Marktführer.

Nur eine Frage haben wir uns nicht gestellt: Was steckt da eigentlich drin? Und warum ist “praktisch” so oft gleichgesetzt mit “wegwerfbar”?

Der Moment, der alles verändert hat

2014 wurde unsere Tochter geboren. Und plötzlich hatten wir ein Problem, das viele Eltern kennen: ein wunder Po, offene Haut, immer wieder. Wir haben gecremt, getrocknet, geleuchtet, Heilwolle ausprobiert und die Windel ganz weggelassen. Es wurde besser und kam wieder. Mit einer Zuverlässigkeit, dass man die Uhr danach stellen konnte.

Dazu kam dieser Alltag mit vollen, übel riechenden Mülleimern. Tag für Tag. Besonders wenn man in der Stadt wohnt, mit mehreren Familien im Haus, und die Restmülltonne wieder viel zu früh voll ist.

Also haben wir nach Alternativen gesucht. Und Andrea ist über Stoffwindeln gestolpert. Erst mit dem Gedanken: Das kann nicht funktionieren. Das ist nichts für uns.

Und dann hat es uns trotzdem nicht losgelassen.

Andrea hat die ersten Stoffwindeln gekauft, ohne wirklich zu wissen, was genau sie da gekauft hat. Wir haben sie gewaschen und einfach ausprobiert. Und da war unser großer Aha-Moment: Der Ausschlag blieb weg, solange unsere Tochter Stoffwindeln trug.

Das war der Punkt, an dem wir uns ernsthaft gefragt haben: Warum kommen wir darauf erst jetzt? Warum ist es normal geworden, dass Plastik und Chemie am Po von Babys der Standard sind? Warum stellt das kaum jemand infrage?

Stoffwindeln sind nicht das Problem. Der Einstieg ist das Problem.

Mit dem Aha-Moment kamen auch die Herausforderungen. Mal lief die Windel aus, mal war sie zu eng, mal waren wir uns unsicher beim Waschen, mal dachte man: Vielleicht klappt das bei uns doch nicht.

Aufgeben und zurück zum wunden Po war für uns keine Option. Also sind wir drangeblieben. Wir haben ausprobiert, gelernt, wieder verworfen und neu begonnen. Andrea hat Informationen gesammelt, Materialien verstanden, Kombinationen getestet. Baumwolle, Hanf, Mull, verschiedene Einlagen, andere Überhosen. Und irgendwann hatten wir den Dreh raus.

Und dann passierte etwas, das bis heute typisch ist: Wir wurden auf diese bunten Windeln angesprochen. Von “toll” bis “igitt” war alles dabei. Und oft sind Skepsis und Vorurteile schnell verschwunden, sobald man einmal erklärt, wie modern Stoffwindeln heute sind und warum sie im Alltag wirklich Sinn machen.

Uns hat das gezeigt: Wegwerfwindeln sind nicht die beste Lösung. Sie sind einfach nur die Normalität. Und Normalität verändert sich erst, wenn man sie sichtbar infrage stellt und Alternativen alltagstauglich macht.

„Ich hoffe, dass Kinder irgendwann die Frage stellen werden: Mama, was ist eigentlich eine Wegwerfwindel?“

Deine Andrea

Wenn wir an eine Sache wirklich glauben, dann dass wir Eltern die Chance haben wirklich etwas zu verändern. Wir glauben daran, dass jede Mama und jeder Papa die Normalität in Frage stellen sollte. Wir sind überzeugt davon, dass Du die Normalität in Frage stellen wirst.

Was Ananas heute ist

Ananas ist unser Ursprung. Der Ort, an dem wir angefangen haben, Stoffwindeln für Familien machbar zu machen. Nicht über Perfektion, sondern über Praxis.

Wir möchten, dass du nicht stundenlang Content konsumieren musst, um anzufangen. Sondern dass du schnell zu einem Setup kommst, das bei euch funktioniert.

Dafür gibt es bei Ananas Dinge, die wir selbst gebraucht hätten:

  • Mietpakete, damit du Stoffwindeln testen kannst, ohne direkt teuer zu starten

  • Die Wickelkommode, damit Windeln im Kreislauf bleiben und weiterziehen können

  • unser Krönchen, wenn du langfristig möglichst fair einkaufen willst

  • und unsere Sprechstunden, weil ein kurzes Gespräch oft mehr klärt als 15 Reels

Die 8trees Familie

Inzwischen ist aus Ananas mehr geworden als ein einzelner Shop. Ananas ist Teil der 8trees Familie, den Lieblingsshops rund um Stoffwindeln und ein nachhaltigeres Familienleben.

8trees ist nicht “ein Konzern hinter Marken”. 8trees sind wir. Ein kleines Familienunternehmen, das mehrere Shops und zwei eigene Marken betreibt, weil verschiedene Familien verschiedene Einstiege brauchen.

Unsere eigenen Marken haben klare Rollen:

  • Ohalea steht für sehr gute Produkte zum fairen Preis. Einfach, alltagstauglich, zugänglich.

  • Soulely steht für maximale Nachhaltigkeit, wenn man konsequent gehen will.

Und zwei Shops haben wir übernommen. Nicht, um sie umzubauen, sondern damit das, was die ursprünglichen Gründerinnen aufgebaut haben, weiterlebt. Die Idee, der Ton, der Kern bleiben. Wir kümmern uns um Betrieb, Support und darum, dass es weitergeht.

Mein Windelzuschuss ist dabei unser Projekt, mit dem wir den Einstieg für Familien noch leichter machen wollen. Ein Teil davon ist das Zuschusspaket zum Selbstkostenpreis. Der andere Teil ist unser Anliegen, öffentlich sichtbarer zu machen, dass es Alternativen gibt, die im Alltag funktionieren.

Wenn du Lust hast, lern uns kennen

Wenn du magst, nimm dir 20 Minuten und sprich kurz mit uns. Nicht als Verkaufsgespräch, sondern als echtes Kennenlernen: Du kannst Fragen zu Stoffwindeln stellen, wir schauen gemeinsam auf eure Situation oder du gibst uns einfach Feedback. Oft reicht ein kurzes Gespräch, damit aus vielen Fragezeichen ein klarer nächster Schritt wird.

👉 Lass uns gerne sprechen!